Psychotherapie
Psychische Beschwerden können in vielerlei Form auftreten – ob Sie unter Ängsten, Depressionen, Zwängen oder hartnäckigen psychosomatischen Beschwerden leiden, oder sich in einer persönlichen Krise befinden: Gerne unterstütze ich Sie professionell dabei, einen Weg zu mehr Klarheit, Wohlbefinden und Stabilität zu finden und die Herausforderungen des Lebens zu bewältigen. Meine Art zu arbeiten zielt darauf ab, Ihre eigenen Ressourcen herauszuarbeiten und Handlungsmöglichkeiten und Lösungsschritte zu entwickeln. Dabei ist mir eine gute therapeutische Beziehung als Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit wichtig.

“Das Leben ist nicht das was es sein sollte. Es ist das was es ist. Die Art und Weise damit umzugehen, macht den Unterschied.”
Virginia Satir

Fragen &
Antworten
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Bewältigen Sie Ihre Erkrankungen mit psychotherapeutischer Unterstützung
Bei folgenden Erkrankungen und Problembereichen kann ich Ihnen psychotherapeutische Hilfe anbieten:
Ängste
Phobien:
Angst vor geschlossenen Räumen (z.B. Aufzüge, U-Bahnen, Autos),
vor weiten Plätzen (Marktplätzen) oder großen Höhen (Türme, Berge)Angst vor Tieren oder Gegenständen (z.B. Spinnen oder Spritzen)
Soziale Ängste:
Angst vor sozialen Situationen, wie z.B. vor mehreren Menschen einen Vortrag zu halten oder mit unbekannten Personen ein Gespräch zu führen
Panikattacken:
Plötzlich auftretende, starke Angstgefühle mit körperlichen Symptomen wie z. B. Herzklopfen, Schwindel, Schwitzen, Zittern
Generalisierte Angststörungen:
Anhaltende Angstgefühle, verbunden mit bestimmten Befürchtungen oder Sorge über zukünftiges Unglück
Depressionen
Niedergeschlagenheit
Interessenverlust
Verminderter Antrieb
Vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen
Konzentrationsstörungen
Schlafstörugen
Essstörungen
Anorexie:
Ausgeprägte Angst vor Gewichtszunahme trotz Untergewicht
Stark reduziertes Essverhalten
Gefühl, unförmig und dick zu sein
Bulimie:
Angst vor Gewichtszunahme
Ständige gedankliche Beschäftigung mit der Ernährung
Wechsel zwischen reduziertem Essverhalten und Essanfällen mit anschließendem Erbrechen
Adipositas:
Übergewicht
Diäten wechseln sich mit Phasen übermäßigen Essens ab
Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper
Somatoforme Störungen
Wiederholt auftretende, ständig wechselnde körperliche Beschwerden ohne organische Ursache
Persönlichkeitsstörungen
Bereits seit Kindheit oder Jugend auftretende, tief verwurzelte und anhaltend starre Verhaltensmuster, die es kaum möglich machen, flexibel auf unterschiedliche Situationen zu reagieren (z.B. das impulsive Handeln ohne Rücksicht auf Konsequenzen bei einer emotional instabilen Persönlichkeitsstörung)
Posttraumatische Belastungsreaktionen
Wiederholtes Erleben / plötzliches Erinnern eines traumatischen Ereignisses (z.B. Unfall, Gewalt, sexueller Missbrauch) verbunden mit Angst, Panik oder Aggression
Zwangserkrankungen
Zwangsgedanken:
Ständiges Wiederkehren von nicht kontrollierbaren, unangenehmen GedankenZwangshandlungen:
Innerer Druck, bestimmte Handlungen immer wieder durchführen zu müssen, um etwas Schlimmes zu verhindern (z.B. Herd oder Türen kontrollieren, Hände waschen, putzen)
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…wissenschaftlich belegt
Psychotherapie ist der Oberbegriff für sehr unterschiedliche Methoden zur Behandlung geistig-seelisch bedingter Probleme oder Erkrankungen. Als nachweislich wirksame Verfahren sind nur die Verhaltenstherapie, die Psychoanalyse und die tiefenpsychologisch fundierte Therapie wissenschaftlich anerkannt. Grundlage meiner Arbeit ist die Verhaltenstherapie.
…von einem ganzheitlichen Menschenbild geprägt
Der Verhaltenstherapie liegt eine ganzheitliche Betrachtungsweise des Menschen zu Grunde. In einer solchen Behandlung wird davon ausgegangen, dass nicht nur unsere äußerlich sichtbaren Verhaltensweisen, sondern auch unsere Gedanken, Gefühle und körperlichen Mechanismen hauptsächlich durch Erfahrungen geprägt sind, die wir im Laufe des Lebens machen.
..nur auf der Basis einer vertrauensvollen therapeutischen Beziehung wirkungsvoll
In der Verhaltenstherapie arbeiten Klient und Therapeut partnerschaftlich an den individuellen Problemfeldern. Der Klient ist aktiv am Therapieprozess beteiligt – je mehr er sich einbringt, desto wirkungsvoller die Therapie. Jeder Schritt wird gemeinsam besprochen und bleibt nachvollziehbar. Statt Standardlösungen werden die therapeutischen Ansätze individuell auf die Bedürfnisse des Klienten abgestimmt.
…vielfältig
Mit Verhaltenstherapie wird ein ganzes Spektrum von Techniken in der Psychotherapie bezeichnet. Allen ist gemeinsam, dass die "Hilfe zur Selbsthilfe" für den Klienten im Mittelpunkt steht. Nach Einsicht in Ursachen und Entstehungsgeschichte seiner Probleme werden ihm Methoden an die Hand gegeben, mit denen er zukünftig sein Leben besser bewältigen kann.
…veränderungsorientiert
Im Laufe des Lebens erlernte Verhaltensweisen, Gedanken und Gefühle können belastend und einschränkend wirken. Wer Prüfungen als bedrohlich erlebt, entwickelt möglicherweise Ängste oder vermeidet solche Situationen ganz. Dies kann zu Selbstzweifeln und depressiver Verstimmung führen. Doch da solche Reaktionen erlernt sind, können sie auch wieder verlernt und durch positive Erfahrungen ersetzt werden. Mithilfe therapeutischer Impulse und aktiver Mitarbeit kann ein Weg zu mehr Wohlbefinden, Ausgeglichenheit und Selbstvertrauen gefunden werden.
…klärungs- und bewältigungsorientiert
In der Therapie geht es zunächst darum, sich mit Unterstützung des Therapeuten den bisherigen eigenen Entwicklungsprozess bewusst zu machen. Schwierigkeiten, aber auch Kompetenzen, die sich daraus entwickelt haben, werden herausgearbeitet. Der Schwerpunkt der verhaltenstherapeutischen Arbeit liegt jedoch in Gegenwart und Zukunft, d.h. im Vordergrund steht die Bewältigung der aktuellen Probleme des Klienten.
…zielorientiert
Das Ziel der Behandlung ist die Steigerung des psychischen Wohlbefindens. Dies kann zum einen durch die Reduktion der belastenden Symptome erreicht werden, aber auch die Aktivierung und bessere Nutzung der persönlichen Stärken ist entscheidend. Eine Verhaltenstherapie ist dann erfolgreich, wenn sie überflüssig geworden ist: Weil der Klient das Vertrauen in sich selbst und die Fähigkeiten, Probleme zu bewältigen, zurückgewonnen hat.
…praxisbezogen
Um neue Erfahrungen möglichst gut in das tägliche Leben integrieren zu können, sind konkrete praktische Übungen und Aufgabenstellungen wichtiger Bestandteil einer Verhaltenstherapie. Solche Übungen werden individuell geplant, durchgeführt und nachbesprochen. Eine solche Übung könnte z.B. bei der Behandlung von Höhenängsten das schrittweise Aufsuchen immer größerer Höhen sein.
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Therapieverlauf
Eine verhaltenstherapeutische Behandlung gestaltet sich immer abhängig von Ihren individuellen Problemen, d.h. auch die therapeutischen Methoden sind sehr unterschiedlich. Meine Arbeit basiert auf vier Elementen, die sich in der Wissenschaft immer wieder als entscheidend für den Erfolg einer psychotherapeutischen Behandlung herauskristallisiert haben.
Klärung
Ressourcenaktivierung
Problemaktualisierung
Bewältigung
Klärung
Viele Klienten leiden darunter, dass sie sich selbst in ihrem Verhalten und Erleben nicht verstehen. Deshalb ist es mir besonders zu Beginn einer Therapie wichtig, gemeinsam mit Ihnen die Ursachen und Hintergründe Ihrer Probleme zu klären und diese dadurch besser einordnen zu können. Dies ist eine entscheidende Voraussetzung für die spätere Erarbeitung von Bewältigungsmöglichkeiten.
Ressourcenaktivierung (vorhandene Möglichkeiten nutzen)
Hinter diesem Begriff verbergen sich Strategien, die Ihnen helfen, sich Ihrer vorhandenen Möglichkeiten wieder bewusst zu werden und diese gezielter einsetzen zu können. So erfahren Sie z.B., über welche positiven Fähigkeiten und Stärken Sie verfügen oder welche Unterstützung Sie in Ihrem sozialen Umfeld finden (Kollegen, Freunde, Verwandte).
Bewältigung
Das Wirkprinzip Bewältigung meint meine therapeutische Unterstützung oder direkte Anleitung, damit Sie mit einem bestimmten Problem besser fertig werden. Die Erarbeitung von hilfreichen Bewertungen, die Durchführung von Selbstsicherheits- oder Kommunikationstrainings oder das Erlernen von Entspannungsverfahren sind nur einige Beispiele, die ich dabei als therapeutische Mittel einsetze.
Problemaktualisierung
Meist lösen sich Probleme nicht allein durch das Besprechen von Bewältigungsmöglichkeiten. Um Sie dabei zu unterstützen, neu erlernte Strategien in die Praxis umzusetzen, sind praktische Übungen und Aufgabenstellungen wichtige Bestandteile meiner therapeutischen Arbeit. Erst die in der Realität erlebten positiven Erfahrungen, die Sie beispielsweise mit konstruktiveren Denkweisen machen, sind entscheidend für Ihren Therapieerfolg.
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Konkretes Vorgehen
Anmeldung
Da sich durch die Organisation meiner Praxis keine längeren Wartezeiten ergeben, können wir zeitnah nach Ihrer telefonischen Anmeldung einen ersten Gesprächstermin vereinbaren.Probesitzungen
Im ersten Gesprächstermin geht es zunächst um die Klärung, ob Psychotherapie für Sie eine sinnvolle Hilfe darstellt und ob zwischen uns eine vertrauensvolle Zusammenarbeit möglich ist. Es folgen dann 4 bis 5 weitere Sitzungen, in denen in einer ausführlichen Rückschau die Ursachen und Entwicklung Ihrer Probleme besprochen werden. Dabei ist es mir besonders wichtig, Sie kennenzulernen und Ihre Sicht der Dinge zu verstehen. In dieser ersten Phase werden wir außerdem Ihre Ziele besprechen, die Sie mit Hilfe einer Therapie erreichen möchten. Anhand dieser Informationen erstellen wir dann gemeinsam einen Therapieplan.Beantragung der Behandlung
Falls Ihre Krankenkasse grundsätzlich die Kosten für eine psychotherapeutische Behandlung übernimmt erstelle ich einen Therapieantrag. Auf dieser Basis entscheidet Ihre Krankenkasse, ob sie eine weiterführende Behandlung für notwendig erachtet. Die Anzahl der bewilligten Sitzungen hängt von der Diagnose und dem therapeutischen Verfahren ab.Psychotherapie
Nach der Bewilligung folgt die weiterführende Psychotherapie, die sich abhängig von der Problematik sehr unterschiedlich gestalten kann. Im Vordergrund der therapeutischen Arbeit steht jedoch stets die Bewältigung der Probleme, mit denen Sie sich mir anvertraut haben. Während des gesamten Therapieprozesses sind Sie aktiv und eigenverantwortlich beteiligt. Durch das Herausarbeiten Ihrer Stärken und das Vorgehen in kleinen Schritten wird Ihnen das Erreichen Ihrer Therapieziele erleichtert. In der Regel findet jeweils ein Gesprächstermin pro Woche statt, der 50 Minuten dauert; gegen Ende der Therapie ist es oft sinnvoll, die Abstände zu vergrößern.
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Kostenübernahme
Private Krankenversicherungen, Beihilfe
In der Regel werden die Kosten für eine Psychotherapie von den privaten Krankenversicherungen bzw. Beihilfestellen nach ordnungsgemäßer Antragstellung übernommen. Bitte setzen Sie sich frühzeitig mit dem zuständigen Sachbearbeiter Ihrer privaten Krankenversicherung und ggf. Ihrer Beihilfestelle in Verbindung, um die Übernahmebedingungen einer psychotherapeutischen Behandlung (Verhaltenstherapie) zu klären.
Meine Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP), überwiegend im 2,3-fachen Regelsteigerungssatz, der von allen Privaten Krankenkassen (PKK) und Beihilfestellen (BHS) anerkannt wird.
Gesetzliche Krankenversicherungen
Eine Übernahme der Kosten durch eine gesetzliche Krankenversicherung ist leider nicht möglich.
Selbstzahler
Selbstzahlern biete ich im Rahmen der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP) individuell vereinbarte Sätze an.
Nehmen Sie Kontakt mit mir auf.
Nutzen Sie das Kontaktformular oder erreichen Sie mich per Telefonnummer oder E-Mail.
info@psychotherapie-herzog.de
Mobil: 0176 31 46 46 06
Tel.: 0681 30 39 28 05